Schengen 2.0
Das Land der Vogesen und das Land des Schwarzwaldes sind die zwei Seiten eines aufgeschlagenen Buches… 
Le pays des Vosges et le pays de la Forêt-Noire sont les deux pages d’un livre ouvert… 
René Schickele 

Unsere Kooperationspartner
Das Land der Vogesen und das Land des Schwarzwaldes sind die zwei Seiten eines aufgeschlagenen Buches… 
Le pays des Vosges et le pays de la Forêt-Noire sont les deux pages d’un livre ouvert… 
René Schickele 

Der Arbeitskreis (AK) Schengen 2.0 ist ein informeller und spontaner Zusammenschluß einzelner Personen und Institutionen, die sich der rheinüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Schwarzwald und Vogesen verpflichtet fühlen. Nicht jeder Wortlaut und jede Aktion wird gleichermaßen von allen Sympathisanten mitgetragen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts sind nur die im Impressum genannten Personen.

Unsere Aktionen

GEPLANT : 22.01.2021

Rheinübergreifende, virtuelle Pressekonferenz geplant

AKTUELL : 31.12.2020, 17:30 h

ABGESAGT / ANNULLÉ!!!

14. Juni 2020

3. Regenschirm-Mahnwache

30. Mai 2020

2. Regenschirm-Mahnwache

9. Mai 2020

1. Regenschirm-Mahnwache am Europa-Tag

Unsere Presseerklärungen

2020-12-27 Deutsch

PRESSEMITTEILUNG
AK Schengen 2.0
"Die Rettungs-Schirme sind wieder da –
die Grenzen müssen ohne jede Beschränkung offenbleiben.“


Im Frühjahr 2020 haben die Unterzeichner-Gruppierungen anlässlich der Grenzschließungen zwischen Deutschland und Frankreich den Arbeitskreis SCHENGEN 2.0 gegründet.
Maßgeblich von diesem AK Schengen 2.0 initiiert fanden entlang der Deutsch-Französischen Grenze am 9. Mai, 30. Mai und 14. Juni Mahnwachen statt mit dem Ziel, die Politik zur Wiederöffnung der geschlossenen Grenze aufzufordern.
Am 23. Dezember 2020 hat die Landesregierung Baden-Württemberg erneut einseitig und entgegen zahlreicher Bekenntnisse aus den Fehlern des Frühjahres 2020 gelernt zu haben, erneut Beschränkungen entlang der Deutsch-Französischen und Deutsch-Schweizer Grenze erlassen. Wie schon bei der Grenzschließung im Frühjahr gelten auch diese neuerlichen Bestimmungen ausschließlich für die Rückreise aus Risikogebieten im Ausland. Vergleichbare
Bestimmungen gibt es in Rheinlandpfalz und im Saarland trotz gleicher Ausgangslage bisher nicht. Wer aus einem Risikogebiet innerhalb der Bundesrepublik nach Baden-Württemberg zurückkehrt wird von der Auflage, sich in Quarantäne zu begeben, nicht betroffen, obwohl in anderen Regionen der Bundesrepublik weit höhere Inzidenzzahlen gemessen wurden als im Elsass.
Erneut erklärt die Landesregierung nicht, inwiefern diese Maßnahme im Blick auf die Covid-19 Pandemie aktuell notwendig, verhältnismäßig, wirksam und ohne Alternative ist.
Besonders unangenehm fällt ins Gewicht, dass nur wenige Wochen nach ganzseitigen Annoncen deutscher Händler in elsässischen Tageszeitungen (z.B. EDEKA in den DNA: „Salut, wir freuen uns euch wiederzusehen! Die Liebe kennt keine Grenzen. Ihr seid immer willkommen! Habt keine Sorgen, dank der 24-Stunden-Regelung in den Grenzregionen könnt ihr einfach über die Grenze kommen und eure Einkäufe in unseren Geschäften erledigen…“) ausgerechnet deutsche Vertreter des Handels nach einer Beschränkung bzw. Schließung der Grenze zum Elsass gerufen haben.
Vor diesem Hintergrund drängt sich der Eindruck auf, es ginge bei den  neuerlichen Beschränkungen nicht nur um eine nachvollziehbare gesundheitliche Gefahrenabwehr, sondern möglicherweise auch um eine protektionistische Maßnahme, die den europäischen Gedanken insgesamt und die im Frühjahr aufs neue vielfach beschworene Deutsch-Französische Freundschaft ad absurdum führt.
Mit den neuerlichen Grenzhemmnissen droht nun ein erneutes Aufbrechen unguter Ressentiments entlang und beiderseits der Landesgrenzen. Erste deutliche Anzeichen sind bedauerlicherweise schon zu verzeichnen! Die langjährigen Bemühungen aus Fremden Freunde zu machen erhalten erneut einen Rückschlag. Das vom Frühjahr her noch angeschlagene Vertrauen zueinander droht irreparablen Schaden zu nehmen. Insbesondere das Vertrauen in die Verlässlichkeit gegenüber der Politik im Land Baden-Württemberg nimmt weiter Schaden.
Die unterzeichnenden Mitglieder des AK Schengen 2.0 fordern nach allem die
Landesregierung Baden-Württemberg auf, mit Blick auf die im Frühjahr gemachten schlechten Erfahrungen die neuerlichen Beschlüsse der „Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2“ vom 22. Dezember 2020 umgehend rückgängig zu machen. Wir fordern alle Regional-, Landes- und Zentralregierungen Europas auf, in allen Fragen des Gemeinwesens ausschließlich grenzüberschreitend und gemeinsam zu planen und zu handeln, wie es dem
Geist der Europäischen Union entspricht.
Unserem Protest gegen die neuerlichen Beschränkungen werden wir, unter Beachtung der jeweiligen Infektionslage und aller geltenden Regeln, wieder durch eine Mahnwache am Rhein Ausdruck verleihen. Bitte informieren Sie sich über die regionalen Medien.
 

Unterzeichner 
Dr. phil. Marduk Buscher Medienunternehmer, Deutscher Co-Präsident des CAFA RSO: Mitglied im Bundeswirtschaftssenat (BVMW) a.D.
Peter Cleiß Président SCIC KaléidosCOOP; Ehem. Schulleiter Berufliche Schulen Kehl
Dieter Eckert Ehem. Bürgermeister Stadt Offenburg; Vorsitzender Europa-Union Kehl
Jacques Schmitt Journalist; Président Unir l´europe
Dr. Daniel Steck Unternehmer; Französischer Co-Präsident des CAFA RSO
 

2020-12-27 Französisch

COMMUNIQUÉ DE PRESSE

AK Schengen 2.0

„Les parapluies sont de retour et les ponts à rouvrir“

Au printemps 2020, les groupes signataires ont fondé le groupe de travail SCHENGEN 2.0- WEG MIT DER GRENZEN-ROUVRONS LES PONTS à l'occasion de la fermeture des frontières entre l'Allemagne et la France. Initiées principalement par cet AK Schengen 2.0, des veillées ont été organisées le long de la frontière franco-allemande les 9 mai, 30 mai et 14 juin avec l’objectif atteint d‘obliger les responsables politiques à rouvrir la frontière fermée. 

Le 23 décembre 2020, le gouvernement du Land de Bade-Wurtemberg a une fois de plus imposé unilatéralement et contrairement à de nombreuses professions d'avoir tiré les leçons des erreurs du printemps 2020, des restrictions le long des frontières franco-allemande et germano-suisse. 

Comme ce fut le cas lors de la fermeture des frontières au printemps, ces nouveaux règlements s'appliquent exclusivement au retour des zones à risque à l'étranger. L’espace Schengen est à nouveau ignoré et l’Union européenne reste à nouveau inactive.

Des réglementations similaires n'existent pas encore en Rhénanie-Palatinat et en Sarre dans une situation identique. Toute personne revenant dans le Bade-Wurtemberg en provenance d'une zone à risque de la République fédérale ne sera pas concernée par l'obligation de mise en quarantaine, bien que les chiffres d'incidence soient beaucoup plus élevés dans d'autres régions de la République fédérale qu'en Alsace.

Une fois de plus, le gouvernement de l'État n'explique pas en quoi cette mesure est actuellement nécessaire, proportionnée, efficace et sans alternative au vu de la pandémie de Covid-19. 

Les membres soussignés de l'AK Schengen 2.0 appellent  donc le gouvernement du Bade-Wurtemberg, au vu des mauvaises expériences du printemps, à annuler immédiatement les récentes décisions de l'"Ordonnance du ministère des affaires sociales sur les mesures de quarantaine pour les voyageurs entrants et sortants afin de lutter contre le coronavirus SRAS-CoV-2" du 22 décembre 2020. 

Il est particulièrement désagréable que quelques semaines seulement après les annonces pleine page des détaillants allemands dans les quotidiens alsaciens (par exemple EDEKA dans les DNA : "Salut, nous sommes heureux de vous revoir ! L'amour ne connaît pas de frontières. Vous êtes toujours les bienvenus ! Ne vous inquiétez pas, grâce à la réglementation des 24 heures dans les régions frontalières, vous pouvez simplement passer la frontière et faire vos achats dans nos magasins...")

Malheureusement, Les représentants allemands du commerce ont demandé une restriction ou une fermeture de la frontière avec l'Alsace alors que les consommateurs allemands sont des habitués fidèles des magasins et centres commerciaux. Sommes-nous revenus avant le Marché commun et 1957?

Dans ce contexte, on a l'impression que les nouvelles restrictions ne concernent pas seulement une prévention compréhensible des risques sanitaires, mais peut-être aussi une mesure protectionniste d’un autre âge.

Les associations françaises et allemandes de toute vocation sont à nouveau sur le “qui-vive”. Des nouvelles manifestations pourraient voir le jour le long des soi-disant frontières nationales. 

Pour  apaiser la situation, pour appeler les autorités allemandes à la rasion et pour ouvrir de nouvelles perspectives  d’approfondissement de l’amitié franco-allemande en 2021, nous proposons A TOUS DE NOUS RETROUVER LE 31 DECEMBRE à 17h30 sur la passerelle Mimram, celle de l’AMITIE SANS FRONTIERE

Avec des parapluies et des lumières pour que brille ARCHE DE FRATERNITE EUROPENNE au-dessus du RHIN

 

Signataires: 

 

Dr. phil. Marduk Buscher

Medienunternehmer, 

Deutscher Co-Präsident des CAFA RSO

Mitglied im Bundeswirtschaftssenat (BVMW) a.D.

 

Peter Cleiß

Président SCIC KaléidosCOOP
Ehem. Schulleiter Berufliche Schulen Kehl 

 

Dieter Eckert

Rechtsanwalt

Ehem. Bürgermeister Stadt Offenburg

Vorsitzender Europa-Union Kehl

 

Jacques Schmitt

Journalist

Président  Unir l´europe 

 

Dr. Daniel Steck

Unternehmer

Französischer Co-Präsident des CAFA RSO


 

2020-06-10 Deutsch

Schengen 2.0
Gemeinsam – Sicher – Grenzenlos / Ensemble – En sécurité – Sans Frontières


Am 14. Juni 1985 waren durch die Verträge von Schengen die europäischen Binnengrenzen aufgehoben worden. Im März 2020 wurden die einstigen Staatsgrenzen zwischen Deutschland und einigen seiner europäischen Nachbarstaaten wieder geschlossen. Die Neueinrichtung der früheren Grenzen wurde mit der Corona-Pandemie begründet und sie bestehen bis zum
heutigen Tage fort, obwohl sich das Infektionsgeschehen diesseits und jenseits des Rheins nicht mehr wesentlich unterscheidet.


Die Grenzschließungen widersprechen den uns Bürgerinnen und Bürgern erklärten Prinzipien der Reisefreiheit sowie des einheitlichen Arbeits- und Lebensraumes innerhalb der Europäischen Union. Im Fall der deutsch-französischen Grenze widerspricht die Grenzschließung auch dem Geist des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrages von Aachen vom 22. Januar 2019. Der behauptete Schutz vor einer weiteren Verbreitung des Corona-Virus durch Grenzschließungen ist bis heute nicht belegt.


Vielfach belegt sind hingegen massive Schädigungen freundschaftlicher, familiärer und beruflicher Beziehung zwischen den europäischen Nachbarn durch die Grenzschließungen selbst, sowie durch die Art der seither durchgeführten Grenzkontrollen und der eingeführten Verbote für Pendler. In manchen Köpfen und Herzen ist eine Grenze zurückgekehrt.


Vor diesem Hintergrund wenden wir uns an die politischen Verantwortlichen und fordern:
1. die dauerhafte Gewährleistung der europäischen Freizügigkeit auch in Krisenzeiten sowie eine echte Bürgerbeteiligung.
2. die Aufwertung der bestehenden Strukturen in binnen-europäischen Grenzregionen durch die Übertragung von Aufgaben und Entscheidungskompetenzen, damit in zukünftigen Krisen Lösungen grenzüberschreitend entwickelt und umgesetzt werden.
3. die Weiterentwicklung der Europäischen Union mit dem Ziel, politische Strukturen zu schaffen die sicherstellen, dass für gesamteuropäische Aufgaben und Problemlagen europäische Lösungen gefunden werden.


Peter CLEISS & Gertrud DEFFNER, Lions-Club Strasbourg Metropole Europe; 

Dieter ECKERT, Europa-Union Kehl;

René ECKHARDT, Ensemble pour L´Europe de Strasbourg; 

Florence LECOMTE, Garten // Jardin; 

Clément MAURY, Jeunes Européens Strasbourg; 

Jacques SCHMITT, Unir l´Europe; 

Dr. Cordelia SCHULZ, Pulse of Europe Offenburg; 

Roos VAN DE KEERE, Conseil citoyen Port du Rhin-Strasbourg; 

Dr. Marduk BUSCHER, Deutsch- Französischer Wirtschaftsclub Oberrhein
 

2020-06-10 Französisch

Schengen 2.0
Gemeinsam – Sicher – Grenzenlos / Ensemble – En sécurité – Sans frontières


Le 14 juin 1985, l’accord de Schengen, suivi par la convention de Schengen en 1990, ont permis l’ouverture des frontières entre les pays européens signataires. Au cours du mois de mars 2020, les autorités allemandes ont décidé de refermer les frontières avec certains pays voisins.


Cette fermeture des frontières a été justifiée par la pandémie de Covid-19 et n’a toujours pas été levée, alors même que la situation sanitaire de part et d’autre du Rhin ne diffère plus significativement.


Cette décision unilatérale est en contradiction avec le principe de la libre circulation, comme celui d’unicité des espaces de travail et de vie au sein de l'Union européenne. La fermeture de la frontière avec la France s’oppose en plus à l’esprit du traité d’Aix-la-Chapelle du 22 janvier 2019 qui devrait rapprocher nos deux pays. À ce jour, il n’a pas été prouvé que la fermeture d’une frontière arrête la propagation du virus.


Nous constatons par contre des dommages collatéraux massifs causés par la fermeture des frontières, par les contrôles et par les restrictions d’accès subies par les frontaliers. Les relations amicales, familiales et professionnelles entre des personnes de pays européens voisins n’en sortiront probablement pas indemnes. Lorsque les frontières ont été fermées entre nos pays, ici et là, des barrières ont elles aussi réapparues dans les têtes et les coeurs des citoyens européens.


Dans ce contexte, nous nous adressons aux dirigeants politiques et exigeons :
1. la garantie durable de la libre circulation européenne, y en temps de crise, et une véritable participation citoyenne à la prise de décision.
2. D’utiliser davantage les structures politiques et administratives transfrontalières
pour trouver des solutions communes dans nos zones frontalières lors des crises
futures.
3. Le développement de l'Union européenne : certains sujets et problèmes ne
peuvent pas être traités comme si cela ne concerne qu’une seule nation et
demandent une réponse globale européenne. L’UE a besoin de structures
politiques adéquates pour répondre au plus vite à ces questions.


Peter CLEISS & Gertrud DEFFNER, Lions-Club Strasbourg Metropole Europe ; 

Dieter ECKERT, Europa-Union Kehl ; 

René ECKHARDT, Ensemble pour L´Europe de Strasbourg ; 

Florence LECOMTE, Garten // Jardin ; 

Clément MAURY, Jeunes Européens Strasbourg ; 

Jacques SCHMITT, Unir l´Europe ; 

Dr. Cordelia SCHULZ, Pulse of Europe Offenburg ; 

Roos VAN DE KEERE, Conseil citoyen Port du Rhin-Strasbourg ; 

Dr. Marduk BUSCHER, Deutsch-Französischer Wirtschaftsclub Oberrhein;

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